Das ist alles keine Raketentechnik – Doch!

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Alle Nachwuchs-Astronauten haben ihr Mission-Symbol designed. Jeder ist nun auf seiner ganz eigenen Mission im Weltraum unterwegs. Bald werden wir das erste Ballett auf der ISS erleben, den ersten im Weltall geschriebenen Roman lesen und ein Friedenslicht nach Syrien aus dem All schicken können.

Doch wie kommen unsere Astronauten eigentlich in den Weltraum?

Dieser Frage gingen die Grundschüler zusammen mit ihren Oberschul-Trainern in der letzten AG-Stunde nach. Zu Beginn wurde ein kleiner Hindernis-Parcours zum sportlichen Training absolviert. Darin mussten sich die Grundschüler z.B. auf einem Skateboard stehend von der Turnhallen-Wand abstoßen. Dieser Teil wird später noch einmal wichtig werden.

Nachdem unsere Nachwuchsastronauten einen neuen Schulrekord im Astronauten-Hindernis-Parcours-Wettlaufen aufgestellt haben, wechselten wir ins Physiklabor. Dort mussten die SchülerInnen zunächst einmal in dreier-Gruppen beraten, ob Luft etwas antreiben kann? Anschließend begaben sie sich zu einem von drei Luftballon-Raketen-Test-Ständen und führten einen Versuch dazu durch. Mit Luftballon der AOK, Strohhalmen, Paketschnur und etwas Klebeband entdeckten sie das dritte newtonsche Gesetz – das Wechselwirkungsgesetz.

Eine Kraft wirkt also auf ihren Verursacher unmittelbar zurück. Dies hatten sie bereits im Hindernis-Parcours als Skateboardfahrer am eigenen Körper erlebt, wodurch unsere Grundschüler dieses schwierige, aber grundlegende physikalische Prinzip verstanden hatten. All` unsere kommenden Astronauten wissen nun, warum eine Rakete fliegt und haben erkannt, dass Raketentechnik doch manchmal ganz einfach ist!

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